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Aus Gefälligkeit besuchte ich
1984 mit einer Bekannten das "Hauck Memorial". Seit
vielen Jahren verbrachte ich viel Zeit auf Hundeausstellungen und
obwohl mich Kynologie im Allgemeinen sehr interessierte, so konnte ich
damals der Rasse Bullterrier überhaupt nichts abgewinnen. So kam ich
ohne Erwartungen nach Prottes und hatte dort nur Hunde vor mir, die
mich eigentlich gar nicht ansprachen. Doch schon nach
kurzer Zeit musste ich meine vorgefasste Meinung über den Bullterrier
völlig revidieren. Zumindest was den Charakter betrifft, fand ich
sofort Gefallen an diesen für mich damals sehr seltsamen Hunden.
1985 trat ich in den Österreichischen
Bullterrier Club (ÖBTC) ein und schon zu diesem Zeitpunkt stand fest,
dass mein nächster Hund ein Bulli sein würde. Es folgten vier lange
Jahre des Wartens, die ich aber dazu nutzte, mich über Züchter im
In- und Ausland zu informieren. Endlich, im Herbst 1989 war es soweit.
Mein erster Bullterrier: "QUANDA v. XANADU". Sie war immer
und ist auch heute noch ein einzigartiger Hund, eine Persönlichkeit.
Ob am Abrichteplatz, bei Filmaufnahmen oder im Ausstellungsring - sie
hat es immer genossen im Mittelpunkt zu stehen. Als Zuchthündin ist
sie Stammmutter der vielen erfolgreichen Hunde meines Zwingers. Vor
allem ausgezeichnete Hündinnen gehen immer wieder aus dieser Linie
hervor. So tragen die besten Hündinnen Österreichs der Jahre
1994-1997 den Namen "LAUREOLA'S". Bislang
erfolgreichste österreichische Bullterrier Hündin :
"LAUREOLA'S
BEQUEENA"
Österreichischer und
Internationaler Champion, Welthundeausstellung-Bern offene Klasse: V2,
Welthundeausstellung-Brüssel offene Klasse: V1 CAC Belgian Winner,
KETS 95 Runner up Hündinnen weiß, Beste Bullterrierhündin der Jahre
1994-1995.
Wie leben meine
Bullterrier?
Meine Bullterrier leben im
Rudel mit meinen Malinois und Chinese Crested. Das funktioniert auch mehr oder weniger
problemlos, da ich von allen als Rudelführer akzeptiert werde. Da ich
Zwingerhaltung für meine Hunde ablehne, halte ich die Anzahl der
Hunde auch entsprechend klein. Fünf bis sieben Hunde führen aber
doch dazu, daß ich mir einen Platz auf dem Sofa regelrecht erkämpfen
muss, wenn ich einmal fernsehen möchte. Typischerweise nutzen meine
Bullis jede Gelegenheit zu Körperkontakt. Ein Teil der Hunde fährt
auch mit mir zur Arbeit nach Wien, wo sie in meiner Pause in diversen
Hundeauslaufzonen ihr Sozialverhalten unter Beweis stellen.
Zu Hause werden Welpen meist
von allen erzogen und auch das eine oder andere Waisenkind haben meine
Bullterrierhündinnen schon liebevoll adoptiert. Auch andere Haustiere
werden problemlos in den Familienverband integriert.
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